06.07.2009
Ägypter werfen Deutschen Rassismus und Gottlosigkeit vor
Kairo (AP) Tausende Trauergäste haben am Montag in der ägyptischen Stadt Alexandria an der Beisetzung der in einem Dresdner Gericht erstochenen Ägypterin teilgenommen. Dabei wurden Schmährufe und Rassismusvorwürfe gegen Deutschland laut. «Es gibt keinen Gott außer Gott und die Deutschen sind die Feinde Gottes», sangen die Trauernden. «Wir werden ihren Mord rächen», sagte der Bruder der Toten der Nachrichtenagentur AP in einem Telefongespräch. «Im Westen erkennt man uns nicht an. Es gibt Rassismus.» Der Mord an der 31-jährige Ä
gypterin ist seit Tagen ein Topthema in den ägyptischen Nachrichten.Bild vergrößernNach Einschätzung der Dresdner Staatsanwaltschaft war Ausländerhass das Motiv für die tödliche Messerattacke. Gegen den 28-jährigen Deutschrussen wird wegen Mordes ermittelt. Er hatte die 31-jährige Ägypterin am vergangenen Mittwoch im Dresdner Landgericht mit mindestens 18 Messerstichen getötet und den Ehemann, der seine Frau hatte schützen wollen, lebensgefährlich verletzt.© 2009 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights ReservedEx-Sparkassen-Vorstand wegen Kredits für Franjo Pooth angeklagt
Düsseldorf (ddp.djn). Im Prozess um die Bewilligung von Millionenkrediten für den Unternehmer Franjo Pooth hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage gegen den ehemaligen Vorstand der Sparkasse Düsseldorf, Karl-Heinz Stiegemann, erhoben. Dem früheren Manager wird Untreue in einem besonders schweren Fall sowie Vorteilsannahme vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Dienstagausgabe) in Essen. Die Ermittlungen gegen den Ex-Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Heinz-Martin Humme wurden dagegen wegen mangelnden Tatverdachts eingestellt.Der frühere Sparkassen-Vorstand Stiegemann hat nach
Ansicht der Staatsanwaltschaft Pooth für dessen mittlerweile Pleite gegangene Firma Maxfield einen Kredit in Höhe von insgesamt 9,4 Millionen Euro zugebilligt, obwohl die Kreditgrenze bei 8,5 Millionen Euro gelegen hatte. Im Gegenzug hatte der Vorstand eine Fernsehanlage von dem Unternehmer bekommen.Franjo Pooth war Anfang März vom Amtsgericht Düsseldorf wegen fahrlässiger Insolvenzverschleppung, Untreue, Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie Vorteilsgewährung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss der Ehemann von Moderatorin Verona Pooth eine Geldauflage von 100 000 Euro an den Insolvenzverwalter seiner früheren Firma Maxfield zahlen.ddp.djn/mbo/jwuUS-Filmemacher dreht Musikvideo mit iPhone 3GS
US-Filmemacher dreht Musikvideo mit iPhone 3GS - Screenshot: cid Bild vergrößernEin Musikvideo ausschließlich mit einem iPhone 3GS gedreht hat der US-amerikanische Filmemacher Steve Ellington. Das Lied heißt "Technologic Overkill" und ist von der Band XFYA. In dem knapp zwei Minuten langen Clip geht es u
m einen kleinen blauen Roboter. Er läuft durch eine Stadt und wird dabei mit geschäftigen Menschen und jeder Menge Technik konfrontiert. Die Drei-Megapixel-Kamera des iPhone 3GS ermöglicht Videoaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Angesehen werden kann der Kurzfilm unter www.youtube.com/watch?v=rYiZCMm-iik.Tipp: Urlaubsfotos im Web präsentieren
Zum Präsentieren von Urlaubsfotos gut geeignet sind Web-Alben. Die meisten von ihnen sind in der Basisversion kostenlos nutzbar, zudem bieten manche der Alben interessante Zusatzmöglichkeiten wie das Versehen der Bilder mit Schlagworten und die Verknüpfung geografischer Koordinaten.Tipp: Urlaubsfotos im Web präsentieren - Screenshot: cid Bild vergrößernMöglich ist dies beispielsweise bei Panoramio. Nachdem der Anwender ein Benutzerkonto eingerichtet hat, kann er seine Bilder hochladen und ihnen sogenannte Tags (Schlagworte) wie zum Beispiel "Spanien" oder "Strand" zuweisen. Anhand der Schlagwörter lassen sich die Fotos später über die Panoramio-Suche aufspüren. Darüber hinaus kann durch ein paar Mausklicks die Position des Fotos auf einer interaktiven Landkarte von Google eingestellt werden. Die Bilder sind für jedermann öffentlich zu sehen und andere registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Außerdem können die Fotos wahlweise im Globus-Programm Google Earth angezeigt werden (www.panoramio.com).Bei der Foto-Community Locr können Fotos ebenfalls mit geografi
schen Koordinaten verknüpft und öffentlich im Internet gezeigt werden. Mitglieder können den Dienst "locr basic" kostenfrei nutzen, es wird zudem ein Pro-Account angeboten, der mehr Leistungen bietet und 20 Euro im Jahr kostet. Der Service bietet verschiedene Möglichkeiten, darunter das Erstellen von Online-Alben, aber auch das Anfertigen gedruckter Fotobücher aus Locr heraus. Es werden Landkarten und Informationen aus Wikipedia automatisch in diese Bücher aufgenommen, die ab 20,95 Euro kosten (http://de.locr.com).Die große internationale Community Flickr bietet ebenfalls die Möglichkeit, kostenlos Alben, sogenannte Photostreams, anzulegen und Bilder mit Koordinaten zu verknüpfen sowie sie zu verschlagworten. Der Anwender kann entscheiden, ob die Bilder öffentlich zu sehen sein sollen oder nicht. Denn er kann sein Benutzerkonto auch dazu verwenden, seine Daten online zu sichern; die Fotos sind dann nicht von jedermann einsehbar. Neben dem Gratis-Account gibt es auch hier eine kostenpflichtige Variante mit mehr Leistungsmerkmalen, die 24,95 US-Dollar pro Jahr kostet (www.flickr.com).

